Macchiahonig
Miel de Maquis
Honigtauhonig (überwiegend) • multifloral
Noch eine Spezialität von
François Laponche.
Ein großer Teil der küstennahen Mittelmeerlandschaft besteht aus wilder Garrigue- oder Macchia-Vegetation, die auf abgeholzten (oder abgebrannten) Waldflächen entstand.
Zur Unterscheidung: Garrigue setzt sich aus niedriger Vegetation, Zwergsträuchern und Kräutern zusammen.
Macchia dagegen ist ein meist ziemlich undurchdringliches Gestrüpp aus höheren Sträuchern und niedrigen (3 - 5 Meter hohen), meist immergrünen Baumarten. Hier finden sich z. B. Kermes- und Steineiche, Ginster, Zistrosen (Foto links) und Mastix, Baumheide und Erdbeerbaum.
"Cuvée" aus Sträuchern und Kräutern der Macchia
In den Bienenstöcken, die François Laponche in den Mauren aufstellt, wird also ab dem Frühsommer der besondere Macchiahonig gesammelt. Sein kräftiges Aroma und seine dunklere Farbe verdankt er u. a. dem Honigtau der oben erwähnten Eichenarten.
In manchen Jahren ist vom Wintervorrat der Bienen noch Erdbeerbaumhonig enthalten. Aber auch wilde Kräuter wie Schopflavendel und andere Blüten der Macchia tragen zu der einzigartigen Mischung bei, die von den Bienen hier zusammengestellt wird. Je nach Jahrgang reicht die Palette seiner Farbe von bernsteinfarben bis dunkelbraun. Eine echte "Cuvée", die man probiert haben sollte.
Preis und aktuelle Verfügbarkeit von Macchiahonig: siehe Shop
Rezepte mit Macchiahonig
